About

Mercedes

Co-Founder COKREA & GF der Off-Time GmbH

Mercedes Hoss, Workshop Designer, Facilitator, Off-Time, Munich, Lego Serious Play, Robert Rasmussen, Rasmussen Consulting, Dr. Timothy Clark, Tim Clark, Business Model You, Business Model Youth, Christof Weis, COKREA, München, Business Model for Teams, Germany

Ich bin Mercedes Hoss, lernbegeistert, überzeugt dass in jedem von uns einzigartiges Wissen und Erfahrung steckt. Ich widme mich seit 8 Jahren demThema „Zukunft der Arbeit“ und Co-creation.

Im Mittelpunkt meiner Arbeit stehtfür immer zuerst der Mensch im Team. Amliebsten arbeite ich in einem crossfunktionalen, internationalen und multikulturellen Umfeld auf Englisch, Deutsch und Spanish.

Ursprünglich komme ich aus Argentinien. Seit Ende 2008 lebe ich mit meiner Familie in München. Mein Berufsleben startete während meinem BWL Studium und entwickelte sich in ca. 20Jahre in Leadership Rollen im internationalen Projekt Management, eine Art „Schnittstelle“ (Übersetzerin) zwischen Business und IT, dementsprechend sehr viel unterwegs und spätestens alle 2-3 Jahre umgezogen (Miami, NYC, London, NYC (Brooklyn), etc.
Als meineTochter ein Jahr alt war, kündigte ich Ende 2005 meine Festanstellung in NewYork und wurde Freelancer für meinen alten Arbeitgeber. Ich war plötzlich unabhängig und wir entschieden uns nach Südamerika umzuziehen. Mein nächstes Ziel war Valparaiso, eine alte Hafenstadt in Chile, wo zufälligerweise mein Mann geboren wurde. Fast dreiJahre später, an einem verregneten kalten Nachmittag im Mai 2008 kam ich zusammen mit meiner Vierjährigen zurück nach Hause, wo mein Mann und unsere einjährige Tochter bereits auf uns warteten und wir wurden in unserem eigenen Haus von einem Maskierten mit Waffengewalt überfallen. Dieser Tag veränderte für mich alles.

Den einzigen Ausweg sahen wir in einer radikalen Wende: sofort packen und weg. An einem Ort an dem mein Werte fundamental und dermaßen verletzt wurden, konnten und wollten wir keinen Tag länger leben. Die Frage war nur: Wohin? Was tun? Was überhaupt? Wir entschieden uns kurzerhand für Deutschland, da mein Mann Deutscher ist und ich deutschstämmig. Ein guter und sicherer Ort für unsere Kinder, ein grundsätzlich sorgenfreies Umfeld. Deutschland aber wo? Wie fühlt sich jedeStadt an? Wie wirken die Menschen? Was können wir beitragen? Werden wir uns integrieren? 11-Mal packten wir wieder ein. Das 12. Mal packten wir eher durch Zufall in München das letzte Mal aus. Es war September, herrliches Wetter, die Isar, glückliche Menschen, wir brauchten kein Auto, eine kleine große Stadt mit Kultur und südländischem Flair, ein Paradies. Es wirkte als hätten die Münchnerdas dolce far niente erfunden… so nah an Italien… das gute Wetter… die lieben Menschen… wir entschieden uns zu bleiben.

Wir hörten hauptsächlich auf unser Bauchgefühl. Nach einiger Zeit fanden wir eine Wohnung, Kindergarten, neue Jobs. Unsere Nachbarn und Kindergarteneltern halfen mit allem was wir benötigten, schenkten uns Freundschaft und ich fand etwas wieder, was ich verloren geglaubt hatte: Vertrauen. Mein dreijähriger Consulting Vertrag mit meinem ehemaligen Arbeitgeber lief aus. Mit 38 Jahren hatte ich das aller erste Mal in über 18 Jahren frei. Wirklich frei.

Ich konnte frei entscheiden, was ich als nächstes tun wollte. Ich machte eine Coachingausbildung und nutzte die erlernten Tools und Vorgehensweisen dazu, mein eigenes Leben zu hinterfragen und fing an alte Gewohnheiten zu ändern.

Meine Kunden waren zufrieden und empfahlen mich weiter, ich las und lernte ununterbrochen. Hauptthemen: innerliches Leergefühl, die Suche einer neuen Karriere/ Lebensrichtung, Integration in Deutschland/ mit der Kultur zurecht zu kommen, die Suche nach Berufung im Leben.

Das alles kam mir sehr bekannt vor und ich war glücklich diese Menschen unterstützen zu können.
Als ich wieder einmal für Kunden und Kollegen auf der Suche nach neuen Coaching und Karriere Planungstools war, entdeckte ich Ende 2012 das Buch: *Business Model You*. Ich las und arbeitete das Buch für mich persönlich durch und war erstaunt: Ich hatte plötzlich ein Werkzeug und eine Methode in der Hand um mich klarer und fokussierter auf meine Arbeit und das zu richten, was mich begeistert:

1) Organisation
2) Lernen, Wissen teilen/ Co-creation &
3) andere Menschen zu inspirieren, bewegen, unterstützen und verbinden.

Ich warvon diesem flexiblen Design Thinking Tool - des „persönlichen Geschäftsmodells“so begeistert, dass ich alles rund um die Methodik lernen wollte und meinWissen mit anderen Teilen wollte. Mein Antrieb war so stark, dass ich den Buchauthor, Dr. Timothy Clark Anfang 2013 kontaktierte und ihm anbot die erste BusinessModel You® Master Class in München zu organisieren.

Ich ließ mich als BMYFacilitator zertifizieren und seither arbeite ich sehr eng mit Tim zusammen. Gemeinsam entwickeln, organisieren und halten wir nun Workshops in London,Amsterdam, München, Brüssel, Zürich, Stockholm, Barcelona, etc. Neulich sogarin meiner alten Heimatstadt New York.

Mittlerweile sind Workshop Design und nachhaltig- inhaltsstarke Events zu meiner neuenBerufung geworden. Zu *Business Model You* kamen weitere visuelle, spielerische, innovative und kreative Methoden dazu wie z.B. LEGO® SERIOUS PLAY®.

Ich habe auf dieser Reise einige sehr inspirierende Facilitators und Trainer kennengelernt. Mit einigen haben sich co-creative Partnerschaften entwickelt. Im Jahr 2016 habe ich zusammen mit Christof Weis COKREA in München gegründet. Eine kreative Plattform, eine Location die man für Workshops und Seminare anmieten kann und ein Ort wo man von anderen lernen kann und wo sich unsere Community trifft.
Wir lieben was wir tun!

Ein Leben und einen Berufsweg zu gestalten ist nämlich wie „Design Thinking“: Wenn Designer ein neues Produkt designen, wissen sie meist auch nicht genau wie sie es designen sollen. Sie identifizieren zuerst das Problem welches sie lösen möchten. Sie bauen Prototypen, testen, erbitten Feedback, etc. Langsam entsteht das neue Produkt.

So kann man auch mit der eigenen Karriere vorgehen: man gibt die grobe Richtung an, untersucht und denkt spielerisch darüber nach, gestaltet einen Prototyp, testet, macht Fehler, lernt, macht Erfahrungen, holt Feedback von anderen und versucht es noch einmal. Wir allehaben viele Fähigkeiten und unzählige Möglichkeiten diese zu kombinieren.

Wenn ich gefragt werde, wie ich mich neu erfunden habe und wie ich wusste was ich sein oder werden wollte, sage ich immer:

"Ich wusste es nicht... ich habe es einfach gemacht."