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Networking-Event München — Menschen, Raum, Verbindung

Menschen, Raum, Verbindung. Wie Sie ein Networking-Event organisieren, bei dem tatsächlich Kontakte entstehen.

Die meisten Networking-Events erreichen ihr Ziel nicht. Teilnehmende kommen, stehen in kleinen Grüppchen mit Kollegen aus der eigenen Firma, nippen an einem Glas, gehen früh wieder. Gute Networking-Events entstehen nicht zufällig — sie werden gemacht.

Was ist ein Networking-Event?

Ein Networking-Event ist eine Veranstaltung mit dem Hauptziel, Menschen aus unterschiedlichen Organisationen oder Abteilungen zusammenzubringen. Der Rahmen ist informeller als bei Konferenzen oder Seminaren — aber eine gute Networking-Veranstaltung ist keineswegs „nur" eine Party. Sie hat eine klare Struktur, die Begegnungen wahrscheinlich macht.

Typische Formate

Brancheninterne Events. Kunden, Partner, Lieferanten einer Branche kommen zusammen. Ziel: Austausch über Trends, Projekte, Kooperationsmöglichkeiten.

Firmeninterne Networking-Events. Abteilungen, die sonst wenig Kontakt haben, werden zusammengebracht. Wichtig bei größeren Organisationen mit Silo-Problem.

Kunden-Events. Das Unternehmen lädt Bestandskunden ein — oft mit Impuls-Vortrag plus Get-Together.

Partner-Events. Für Vertriebs-, Technologie- oder Marketing-Partner — oft mit konkretem Business-Nutzen-Anteil.

After-Work-Formate. Regelmäßige Treffen einer Interessengruppe oder Zielgruppe.

Warum viele Networking-Events scheitern

Zu groß. Ab 80 Personen ohne Strukturierung zerfällt das Event in isolierte Cluster.

Ohne Anker. Reines „Stehempfang" ohne gemeinsamen Ausgangspunkt. Ein kurzer Impuls, eine Vorstellungsrunde, ein gemeinsamer Aufhänger — etwas, das Gespräche startet.

Falsche Raumakustik. Wenn man sich nicht unterhalten kann, ohne zu schreien, entstehen keine Gespräche. Zu viele harte Oberflächen und fehlende Akustikdämmung sind die häufigste Ursache.

Falsche Teilnehmerzusammensetzung. Wenn alle aus derselben Hierarchieebene oder derselben Funktion kommen, ist der Lernnutzen gering. Heterogene Gruppen erzeugen die interessanteren Gespräche.

Kein Follow-up-Mechanismus. Der beste Kontakt nützt nichts, wenn er nicht weitergepflegt wird. Kleine Hilfen — Teilnehmerliste, LinkedIn-Hinweis, Follow-up-Mail — machen den Unterschied.

Die Erfolgsfaktoren

1. Passende Gruppengröße. 30–80 Personen ist der Sweet Spot. Drunter wird es intim, drüber chaotisch.

2. Klarer Einstieg. Ein zehn- bis fünfzehnminütiger Impuls, der einen gemeinsamen Ausgangspunkt schafft. Themen zum Anknüpfen liefert.

3. Raumgestaltung für Bewegung. Mehrere Bereiche — Stehtische, Theke, Sitzecken, Außenbereich. So bewegen sich Teilnehmende und treffen immer wieder neue Gesprächspartner.

4. Moderate Lautstärke bei Musik und Hintergrundsound. Leise genug, dass Gespräche möglich sind. Laut genug, dass keine unangenehme Stille entsteht.

5. Gutes Catering in kleinen Portionen. Fingerfood, das man in einer Hand halten kann, während man sich unterhält. Keine großen Teller, die eine zweite Hand brauchen.

Was eine gute Networking-Location leistet

Unterschiedliche Bereiche für unterschiedliche Gespräche — Theke, Stehtische, Sitzgruppen, gegebenenfalls Außenbereich. Akustik, die Gespräche zulässt. Einen Servicebereich, der zuverlässig nachschenkt. Eine kleine Bühne oder erhöhte Stelle für Begrüßung und Kurz-Impuls. Und: einen Raum, der Atmosphäre hat. Networking in einem sterilen Raum funktioniert selten.

Im Stemmerhof in München

COKREA ist für Networking-Events zwischen 40 und 200 Personen ausgelegt. 527 m² auf zwei Etagen — verschiedene Raumbereiche lassen sich parallel bespielen: Hauptraum für Begrüßung und zentrale Bühne, Nebenräume und Sonnenterrasse für informellen Austausch. Bar und Theke für Getränke. Catering mit Fingerfood-Optionen aus drei Münchner Partner-Restaurants.

Die Akustik funktioniert für Gespräche, die Atmosphäre ist charaktervoll genug, um Stimmung zu erzeugen. Christof Weis ist den Abend über vor Ort, koordiniert Service, geht die extra Meile, wenn spontan etwas gebraucht wird.